Neues von rembe®

Das zweite gemeinsame US- und europäische DIERS Meeting fand vom 10.06-12.06.2015 in Düsseldorf statt. Gesponsert und organisiert wurde der Event von REMBE®. Etwa 80 Teilnehmer aus 10 verschiedenen Ländern lauschten den informativen, qualitativ hochwertigen Präsentationen verschiedenster unabhängiger Experten.

Der Fokus der Vorträge lag auf der Entwicklung von und experimentellen Versuchen mit Sicherheitsventilen, auf  Erfahrungsberichten zu Kettenreaktionen und den daraus gewonnenen Erkenntnissen sowie der Größe von Berstscheiben-Abblaseleitungen.

Am dritten Tag der Veranstaltung besuchten die Teilnehmer die Produktion von REMBE®, dem Weltmarktführer für Druckentlastung und Explosionsschutz.

Neben innovativen, laserbasierten Fertigungsverfahren und neuesten Produktentwicklungen erlebten die Besucher bei Live-Versuchen, wie sicher die Produkte der flammenlosen Druckentlastung, die im Hause REMBE® erfunden wurde, Menschen und Umwelt vor den Auswirkungen einer Explosion schützen.

„Dieses DIERS Meeting in Düsseldorf war das beste Meeting der letzten 20 Jahre“  betonte Harold Fisher, US Vorsitzender des Verbands. Prof. Jürgen Schmidt (Vorsitzender Europa) stimmte dem zu und erwähnte ausdrücklich, dass er den Einsatz des gesamten REMBE®- Teams sehr schätze. Allen voran die Unterstützung von Sara Claramunt und Stefan Penno (Managing Director).

 

 

Das Thema SIL (Safety Integrity Level) ist ebenso komplex wie aktuell, wie die zahlreichen Gremientätigkeiten der TRBS 2152-5, VDI 2180, NAMUR 138 und EN 15233 beweisen. Höchste Zeit, einen Blick aus der Sicht des konstruktiven Explosionsschutzes darauf zu werfen – und auch einmal über den Tellerrand der elektrischen, elektronischen und programmierbar elektronischen Systeme (E/E/PE) hinauszublicken: REMBE® bietet als erstes Unternehmen weltweit SIL-äquivalente Kenngrößen für Produkte der mechanischen (flammenlosen) Explosionsdruckentlastung und zugehörige Signalgeber. Erstmalig wird es Herstellern und Betreibern damit ermöglicht, bereits existente und zukünftig noch verschärfte Anforderungen im Hinblick auf die Bewertung der funktionalen Sicherheit von Schutzsystemen für explosionsgefährdete Bereiche zu erfüllen.

Was genau verbirgt sich hinter SIL?

Bei der Beurteilung der funktionalen Sicherheit von Schutzsystemen geht es insbesondere darum festzustellen, ob die Zuverlässigkeit des Schutzsystems den Risiken in einer gefährdeten Anlage gerecht wird. Die Grundlage einer solchen SIL-Einstufung bildet damit eine Risikobeurteilung, die die Eintrittswahrscheinlichkeit des Versagens einer Sicherheitseinrichtung in einem bestimmten Szenario und die daraus resultierende Schadensschwere betrachtet. Aus definierten Tabellen und Werten, beispielsweise zu finden in EN ISO 13849, ergibt sich das notwendige SIL-Level für die betroffene (elektronische) Komponente. Je höher Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder Schadensschwere, desto höher die Anforderungen an die elektronische Komponente, und desto höher das geforderte SIL-Level. Einrichtungen die mit SIL-Level 4 zertifiziert sind, bieten somit die größte Risikominimierung und sind immer dort notwendig, wo Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensschwere besonders hoch sind.

Basierend auf der durchgeführten Risikobeurteilung werden Maßnahmen evaluiert, die zur Reduzierung der beiden Faktoren Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensschwere beitragen. Ersteres wird durch vorbeugende Handlungen gemindert (z. B. Inertisierungseinrichtungen zur Vermeidung des Auftretens gefährlicher explosionsfähiger Atmosphären). Die Schadensschwere wiederum senken konstruktive Maßnahmen (z. B. Explosionsunterdrückungssysteme).

SIL und konstruktiver, „passiver“ Explosionsschutz – REMBE® bringt zusammen, was zusammen gehört

SIL betrachtet im Ursprung die funktionale Sicherheit von (E/E/PE) Systemen. Das übergeordnete Regelwerk, auf dem sämtliche Zertifizierungen basieren, ist IEC 61508. Aussagen bezüglich der sogenannten „mittleren Ausfallwahrscheinlichkeit der Schutzfunktion bei Anforderung“ sind somit beispielsweise für die von REMBE® erhältlichen Q-Bic Unterdrückungssysteme als aktive Schutzsysteme bereits seit längerem verfügbar.

Mechanische Schutzsysteme werden in dieser Richtlinie nicht betrachtet und können demnach nicht nach dieser zertifiziert werden.

Soweit die bisherige Theorie. Denn die Praxis fordert etwas anderes: Viele Anlagenbauer und
–betreiber verschiedenster Branchen fühlen sich SIL verpflichtet und fordern Zuverlässigkeitskenngrößen auch für mechanische Schutzsysteme, da diese oftmals in Kombination mit (E/E/PE) Systemen eingesetzt werden und nur im „Gesamtwirken“ zu einem in sich stimmigen Schutzkonzept führen. Zudem werden einige Standards wie die TRBS 2152-5 künftig explizit bestimmte SIL-Level für Schutzsysteme fordern.

Auf Grundlage dieser Praxisanforderungen wurde REMBE® tätig: „Durch unsere enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden sowie deren Planungs- und Ingenieurbüros wissen wir genau, dass die Lücke, mechanische Schutzsysteme bei der Überprüfung der funktionalen Sicherheit im Explosionsschutz nicht zu berücksichtigen, zu massiven Problemen in der Praxis führt. Wir haben uns vor diesem Hintergrund eine praxisgerechte Lösung des Problems zur Aufgabe gemacht, da wir uns der heftig geführten Diskussionen um Sinn und Unsinn der Anwendung von SIL für Systeme abseits der elektrischen, elektronischen und programmierbar elektronischen Systeme bewusst sind“, so Dr.-Ing. Johannes Lottermann, Senior Consultant Explosion Safety bei REMBE®.

Basierend auf diesen Erkenntnissen hat REMBE® in Zusammenarbeit mit dem Institut für Qualitäts- und Zuverlässigkeitsmanagement (IQZ) in Wuppertal eine transparente und rechtssichere Methodik entwickelt, die es erlaubt, REMBE®-Produkten trotz ihrer rein mechanischen Funktion ein SIL-Äquivalent zuzuordnen. Die so ermittelten PFD (Probability of Failure on Demand)-Werte können gemäß IEC 61508 in die „SIL-Sprache“ übersetzt werden. Für die Berstscheiben des Unternehmens ergab sich eine SIL-Äquivalenz von 4. Für die Einrichtungen zur flammenlosen Druckentlastung eine SIL-Äquivalenz von 2 aufgrund der integrierten elektronischen Komponenten, die dieses SIL-Level aufweisen.

„Da wir mit renommierten Experten transparente Methodiken für die Erarbeitung der PFD´s entwickelt haben, sind wir uns der Akzeptanz in der Praxis sicher und sind bei REMBE® stolz darauf, unseren Kunden mit diesem neuartigen Ansatz erstmalig Licht ins Dunkel bei der Bewertung der funktionalen Sicherheit des Gesamtanlagenschutzes zu bringen. In einem jüngsten Projekt haben wir Dank der SIL-äquivalenten Kenngrößen unserer Berstscheiben einem Kunden in Neuseeland geholfen, die Gesamtausfallwahrscheinlichkeit seiner druckentlasteten und mittels elektronisch angesteuerten Löschmittelsperren geschützten Anlage berechnen zu können. Dies war eine Vorgabe der zuständigen Behörde und erlaubte die Fertigstellung der Genehmigungsunterlagen, die andernfalls wohl heute noch auf sich warten ließen,“ sagt Johannes Lottermann.

„Die Ergebnisse der vergleichsweise hohen SIL-Äquivalente haben uns letztlich nicht wirklich überrascht“, so Stefan Penno, Geschäftsführer von REMBE®. „Jedem Ingenieur leuchtet wohl ein, dass ein einfaches mechanisches Funktionsprinzip wie das einer Berstscheibe naturgemäß zuverlässiger ist, wie das eines noch so ausgefeilten wie redundanten elektronischen Regelkreises, insofern die Qualität der Verarbeitung stimmt und das richtige Funktionsprinzip angewendet wird.“

Kurzum: Berstscheiben sind Sicherheitssysteme mit höchster Zuverlässigkeit – vorausgesetzt, sie wurden von einem Experten, basierend auf den Parametern des zu betrachtenden Prozesses – entwickelt und ausgewählt. Denn im Explosionsschutz ist es grundsätzlich mit dem Kauf einzelner Komponenten nicht getan. Es zählt die Ausarbeitung eines passenden, wirtschaftlichen Gesamtkonzepts.

Qualität und Qualitätsmanagement werden bei REMBE® groß geschrieben. Das zeigt auch die neueste Zertifizierung nach ISO/TS 29001.

Diese Norm ist auf die besonderen Bedürfnisse der Öl- und Gasindustrie ausgerichtet. Sie stellt strenge Anforderungen an das Qualitätsmanagement und die Dokumentation von Zulieferern der Branche.

Die Zertifizierung von REMBE® ist ein weiterer, unabhängiger Beweis für die Qualität der Produkte und der Prozesse des Unternehmens. „Die Öl- und Gasindustrie ist ein weltweit ein bedeutender Wirtschaftszweig mit besonders hohen Ansprüchen hinsichtlich der Qualität der eingesetzten Sicherheitskomponenten. Es freut uns sehr, dass wir nun auch für diese Branche eine Qualitätszertifizierung vorweisen können.“ sagt Stefan Penno, Geschäftsführer von REMBE®.

Zukünftig soll der Kundenstamm im Bereich Öl und Gas noch weiter ausgebaut werden. Die Geschäftsleitung ist sich sicher, dass die durchgeführte Zertifizierung ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist.

Vier Wochen haben die namibischen Studentinnen Ana und Kustaa in Brilon und bei REMBE® verbracht. Kurz vor Ihrer Abreise wurden Sie zu Ihrer Zeit in Deutschland befragt. Ein Gespräch mit interessanten Antworten und überraschenden Erkenntnissen.

So ihr Beiden, eure letzten Tage in Deutschland. Freut ihr euch auf zu Hause?

Ana: Ja, sehr! Wir haben unsere Familien sehr vermisst und freuen uns darauf, alle wieder zu sehen.

 

Konntet ihr euren Aufenthalt in Deutschland trotzdem genießen?

Kustaa: Auf jeden Fall! Wir hatten eine wirklich tolle Zeit hier. Und alles war ganz anders als erwartet.

 

Was meinst du damit?

Kustaa: Naja, bevor wir nach Brilon kamen, waren wir ein bisschen enttäuscht, weil nicht in einer großen Stadt wohnen würden. Aber Brilon war perfekt und die Leute auch viel netter als in den Großstädten, die wir an zwei Wochenenden besucht haben.

(Die beiden Mädchen haben je ein Wochenende in Köln und Berlin verbracht)

 

Was hat Brilon für euch so besonders gemacht?

Kustaa: Vor allem die Leute, wie gesagt, alle waren sehr, sehr freundlich und aufgeschlossen. Und die Natur ist einfach der Wahnsinn, das haben wir in Namibia ja nicht. Besonders der Wald hier – absolut spitze! Das werden wir vermissen!

 

Gibt es noch etwas, das euch fehlen wird?

Ana: Das Essen! Die Deutschen essen scheinbar genauso gern Fleisch wie wir – nur anders zubereitet und mit anderen Beilagen. Aber alles sehr lecker! Und die Erdbeeren auch! Wir konnten gar nicht mehr aufhören, Erdbeeren zu essen.

 

Wenn ihr euch vor allem an die ersten Tage in Deutschland erinnert, was hat euch besonders überrascht?

Kustaa: Dass es so viele Raucher gibt!

Ana: Das Wetter! Wir dachten, es wäre Sommer, aber Sommer hier ist etwas ganz anderes als Sommer bei uns. Wir mussten uns wärmere Kleidung kaufen. Und der Sonnenuntergang hat uns verwirrt. In Namibia geht jeden Tag, Sommer und Winter, die Sonne gegen 18 Uhr unter. Und hier ist es im Sommer sehr lange hell, das fand ich komisch am Anfang.

 

Bestimmt hattet ihr in Namibia schon einiges darüber gehört, wie die Deutschen so sind. Wollt ihr erzählen, was ihr gehört habt?

Ana: Das ist ein bisschen peinlich… Wir haben gehört, dass Deutsche sehr unhöflich sind, viel Bier trinken und sehr viel Schweinefleisch essen. Aber das stimmt nicht.

Kustaa: Naja, das mit dem Fleisch schon ein bisschen (lacht).

Ana: Stimmt. Aber wir wurden wirklich extrem herzlich empfangen. Vor allem die Leute bei REMBE® haben sich sehr um uns gekümmert. Alleine hätten wir das nicht geschafft. Danke REMBE®! Danke Brilon!

 

Danke euch für das unterhaltsame und ehrliche Interview! Wir wünschen euch alles Gute, eine angenehme Heimreise und viel Erfolg auf eurem weiteren Lebensweg.

 

Der Flug der beiden 22-Jährigen von Frankfurt am Main nach Windhuk/Namibia wurde kurzfristig storniert. Mit fast 24 Stunden Verspätung sind sie dann aber doch gut zu Hause angekommen.

Für zwei Studentinnen der University of Namibia geht ein Traum in Erfüllung: 4 Wochen Praktikum in Deutschland

Das Briloner Unternehmen REMBE® lädt Ana und Kustaa aus Windhuk ein, einen Monat erste Berufserfahrungen in Deutschland zu sammeln. Da beide Deutsch als Nebenfach belegten, ist die Sprachbarriere relativ gering. Sehr groß sind allerdings die kulturellen Unterschiede zwischen Namibia und Deutschland, darauf wurden die Mädchen im Vorfeld in Windhuk behutsam vorbereitet Die REMBE®-Mitarbeiter werden zudem gemeinsam dafür sorgen, dass sich die Gäste aus Namibia in Brilon wohl fühlen.

Der Deutschlandaufenthalt der Mädchen begann unter anderem mit einem Besuch beim Briloner Bürgermeister, der die Beiden herzlich in seiner Stadt willkommen hieß. In den nächsten Wochen bekommen die beiden Studentinnen einen Einblick in die verschiedenen Abteilungen des mittelständischen Unternehmens und dürfen sich außerdem auf ein buntes Freizeitprogramm an den Wochenenden freuen.

Das Praktikantenprogramm mit Namibia ist einerseits als zielgerichtetes soziales Engagement konzipiert, zugleich fördert REMBE® so den internationalen Austausch. REMBE® gibt namibischen Nachwuchskräften die Möglichkeit, erste Erfahrungen in einem deutschen Unternehmen zu sammeln. „Mit diesem Programm zeigen wir von REMBE®, wie man sich aktiv engagiert und Nachwuchskräfte auch international fördert.“ erklärt Annette Häger, stellvertretenden Geschäftsleitung von REMBE®.

Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Namibia, Onno Hückmann, begrüßt diese Initiative von REMBE® und betonte im Gespräch mit Annette Häger, welch enorme Bedeutung gerade der Mittelstand für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands habe. Dass REMBE® als Vorreiter nun das erste Programm dieser Art in Namibia ins Leben rufe, freue ihn ganz besonders: „Wir brauchen gut ausgebildeten Nachwuchs hier in Namibia, wo trotz starken Wirtschaftswachstums immer noch eine hohe Arbeitslosigkeit herrscht.

REMBE® unterstützt die lokale Freiwillige Feuerwehr mit einem Übungsabend zum Thema Explosionsschutz

Die Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehr Brilon sind als aktive Brandbekämpfer im Einsatz oftmals den Gefahren von (Staub-)Explosionen ausgesetzt. REMBE®, mit über 40 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet des Staubexplosionsschutz, hat deshalb den Löschzug Brilon zu einem Übungsabend mit praxisnahen Explosionsvorführungen eingeladen.

Die hohe Fachkompetenz der gut ausgebildeten Feuerwehrleute konnte durch die sehr lebendigen Demonstrationen hinsichtlich des Explosionsschutzes ausgeweitet werden. Eindeutige Hinweise zur richtigen Brandbekämpfung z.B. an einem Filtergerät konnten unter realistischen Bedingungen vermittelt werden. Sinn und Zweck von Berstscheiben, flammenloser Druckentlastung und auch von Explosionsentkopplungsmaßnahmen wurden anhand der Vorführung deutlich.

 

Ziel der Übung war es, die Feuerwehrleute für die Gefahr von Staubexplosionen zu sensibilisieren und eine entsprechend umsichtige Vorgehensweise bei der Brandbekämpfung zu vermitteln.

Löschzugführer Thomas Böddicker lobte im Nachgang die professionelle Vorführung und das Fachwissen zum Brand- und Explosionsschutz bei der REMBE® GmbH Safety & Control. Weitergehende Kooperationen und Hilfestellungen auf diesen Fachgebieten wurde vereinbart.

Brilon, 19. Februar 2014. Mit sieben Auslandsvertretungen und über 150 Mitarbeitern weltweit ist REMBE® der Weltmarktführer für die flammlosen Explosions-druckentlastung sowie der Spezialist für Prozesssicherheit und industrielle Messtechnik. Zweimal jährlich kommen die REMBE® Mitarbeiter der internationalen Niederlassungen zum REX (REMBE® EXchange of Views and Ideas) in Brilon zusammen.

Vom 13. bis 14. 02.2014 wurden die Mitarbeiter über die neuesten technischen  Innovationen informiert. „Besonders wichtig ist es uns, dass auch unsere Mitarbeiter, die nicht immer vor Ort sind, regelmäßig auf den neuesten Stand der Technik geschult werden“,  so Stefan Penno, Geschäftsführer der REMBE® GMBH SAFETY+CONTROL. Nicht nur auf einen persönlichen Austausch von Erfahrungen, sondern auch auf die Vermittlung von Fachwissen durch externe, in Fachkreisen anerkannte Experten legt das Unternehmen großen Wert. So referierte Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schmidt vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Experte für die Sicherheit in Chemieanlagen. Er äußerte sich intensiv zum Thema „Risikomanagement“ und verdeutlichte die Notwendigkeit von intelligenten Absicherungskonzepten. „Sicherheit findet nicht nur auf dem Papier statt, sondern ist auch eine ethische Haltung aller Betreiber. Deshalb brauchen Industrieanlagen vermehrt den besten und innovativsten Schutz vor Druck und Explosion“, erklärt Schmidt weiter. Täglich passieren Störfälle in Industrieanlagen, die Menschenleben gefährden. Die Kooperation KIT - REMBE® fördert den regen Austausch mit Studenten und Professoren im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an neuen REMBE® Produkten.

Auch Dipl.-Ing. Richard Siwek, Geschäftsführer der FireEx Consultant GmbH,  zeigte die potentiellen Gefahrenquellen für Staubexplosionen in Betriebsanlagen auf und informierte die Teilnehmer über Möglichkeiten in der Gefahrenanalyse und zu Neuerungen der relevanten Regelwerke. „Der Produktionsprozess muss ständig unter einer fortlaufenden Risikobewertung stehen, damit die Anlage vor unkontrollierten Explosionen sicher geschützt ist“, appellierte Dipl.-Ing. Richard Siwek an die Teilnehmer.

REMBE® liebt es süß!

Ergänzend zu diesen Vorträgen wurden Anwendungsbeispiele aus der Praxis vorgestellt. Francesco Petruzzelli, REMBE® Mitarbeiter aus Italien, zeigte beispielsweise auf, wie er einem Süßwarenhersteller ein ganzheitliches REMBE® Schutzkonzept anbieten konnte. Somit wurden nicht nur die Produktionsprozesse hinsichtlich Staubexplosionen optimal abgesichert, sondern auch die Verladung der LKW. Denn bei der Verladung kann es zu gefährlichen, elektrostatischen Reaktionen kommen, die aber Dank des Briloner Partnerunternehmens KERSTING GMBH SAMPLING+GROUNDING mit Erdungssystemen einfach und sicher vermieden werden.

Die FPAL, eine Gemeinschaft der Öl & Gas Industrie, erleichtert Entscheidern und Einkäufern der Branche die Lieferantenauswahl.

Sämtliche gelisteten Lieferanten durchliefen ein strenges Audit, ausgerichtet an den branchenspezifischen Standards.  REMBE® hat den anspruchsvollen Zertifizierungsprozess erfolgreich gemeistert und ist nun offiziell Mitglied der FPAL.

Mehr Informationen unter: http://www.achilles.com/en/find-your-achilles-community?id=409

 

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