Neues von rembe®

REMBE® ist ein Unternehmen mit einem sehr hohen Ausbildungsniveau und konnte sich in den letzten Jahren über gute Bewerberzahlen und qualifizierte Auszubildende freuen. Um diese Stärke darstellen zu können, hat sich REMBE® einer externen Überprüfung mit wissenschaftlichen Methoden gestellt. Ergebnis: REMBE® darf sich zu den Trägern des Gütesiegels „Ausgezeichneten Ausbildungsbetrieb 2017“ zählen.

Nach einer anonymen Bewertung aller Auszubildenden im Unternehmen, eines Audits und der Auswertung der Ausbildungskennzahlen durch eine externe Agentur, durften die Ausbildungsbetreuerinnen Ana Juric-Wehowski und Vera Vogel das Zertifikat im Januar 2017 entgegen nehmen.

Die Teilnahme an einer etablierten unabhängigen Zertifizierung für betriebliche Ausbildung in Deutschland ist für REMBE® vordergründig eine Leistungsbewertung als Ausbilder. Diese Auszeichnung zeigt potentiellen Azubis, dass sie sich bei REMBE® auf eine Ausbildung mit hohem Niveau und Perspektive freuen dürfen. Familiäre Atmosphäre, gutes Betriebsklima und täglicher Know-how-Transfer sorgen für eine bestmögliche Basis, um erfolgreich ins Berufsleben zu starten. Spezielle Ausbildungsprogramme und viele weitere besondere Leistungen für die Berufseinsteiger haben zum hervorragenden Ergebnis beigetragen. Bestätigt wird das Resultat auch von den Ausbildungserfolgen der Azubis in den letzten Jahren: überdurchschnittliche Leistungen im letzten Ausbildungsjahrgang untermauern das Ergebnis.

Ausbildungsmöglichkeiten bei REMBE®

Erhöhung der Dichtigkeit eines Prozesses durch die bewährte Kombination von Berstscheibe und Sicherheitsventil.

Die vor dem Sicherheitsventil installierte REMBE® Berstscheibe KUB® GT* und der zugehörige Berstscheibenhalter IG-KUB® schützen Ihre Sicherheitsventile vor Korrosion und verhindern die Diffusion.

Der im Sekundärkreislauf befindliche Ammoniak-Wasser Dampf kann im Normalbetrieb nicht mehr durch Undichtigkeit der Sicherheitsventile entweichen. Die dem Prozess zugewandte Seite der KUB® GT ist eine vollständig geschlossene, glatte Oberfläche. In Kombination mit dem zugehörigen Berstscheibenhalter entsteht eine Metall-auf-Metall Dichtung, die ein Entweichen des Prozessmediums und den Kontakt von Prozessmedium und Sicherheitsventil im Normalbetrieb verhindert. 

*  GT steht für Geothermie: Diese Berstscheibe wurde speziell für die Anforderungen innerhalb des Kalina-Verfahrens entwickelt.

Die Kombination Berstscheibe und Sicherheitsventil schützt unter anderem

  • Zu- und abführende Dampfleitungen von Verdampfern und Separatoren
  • Kondensatleitungen von Pumpen von Separatoren
  • Abführende Kondensatleitungen von Wärmetauschern
  • Abführende Dampfleitungen von Wärmetauschern
  • Zu- und abführende Kondensatleitungen von Kondensatoren und Einspritzpumpen
  • Zuführende Dampfleitungen von Kondensatoren
  • Kondensator-Behälter

Wenn das Zusammentreffen von explosionsfähiger Atmosphäre und Zündquellen nicht verhindert werden kann, bleibt Betreibern der konstruktive Explosionsschutz als einzig sinnvolle Schutzmaßnahme. Auch wenn dieser vermeintlich erst die drittbeste Alternative ist, beweisen zahlreichen Anwendungen das Gegenteil, denn sowohl Ex-Atmosphäre als auch Zündquellen zu vermeiden, birgt oft einen enorm hohen Aufwand. Das gilt für die Konstruktion der Anlage ebenso wie für Kosten des Anlagenbetriebs.

Wenn bei Gasanwendungen konstruktiver Explosionsschutz möglich ist, kann dieser ab sofort in Form von flammenloser Druckentlastung erfolgen. ATEX zertifiziert und Made in Germany.

Das Original der flammenlosen Druckentlastung, das Q-Rohr®, ist nun auch für Gasexplosionen zertifiziert. Ursprünglich entwickelt für organische Stäube, ist es seit einiger Zeit auch für verschiedene Metallstäube, den Einsatz an Dual-Fuel Motoren und Gasmotoren zugelassen.

Im Bereich der Gasanwendungen wurden inzwischen auch verschiedenste Anlagen der chemischen Industrie sowie diverse Prüfstände mit dem Q-Rohr® ausgestattet.

Roland Bunse, seit den 1990er Jahren verantwortlich für die (Weiter)Entwicklung des Q-Rohr®: „Das Q-Rohr® kann überall dort eingesetzt werden, wo Dampf-Luft-Gemische eine Explosion möglich machen. Das ist in verschiedensten Industrien und Betrieben der Fall, Prüfstände sind dafür nur ein Beispiel. Ich freue mich auf die kommenden Anfragen – ganz aktuell liegen uns diverse Anfragen mit ganz verschieden gearteten Anwendungen vor, die wir alle mit dem Q-Rohr® schützen können.“

Das Q-Rohr® besteht aus einer Berstscheibe mit Signalisierung sowie einem Edelstahl-Mesch Filter.  Im Fall einer Explosion öffnet die Berstscheibe des Q-Rohr®, das eingesetzte Spezial-Mesch-Gewebe kühlt die Flammen der Explosion effizient ab und reduziert austretende Drücke auf ein ungefährliches Minimum. Anlage und Umgebung sind somit ideal geschützt.

REMBE® is pleased to announce that Jan Cleijne has joined the company to strengthen the existing team of Senior Consultants in Explosion Safety and provide support to REMBE®’s growing portfolio of international customers.

Jan Cleijne comes with a wealth of experience, having spent more than 22 years in the Explosion Safety Industry.  As well as bringing extensive industry knowledge, Jan is formally certified for Dust Explosion Prevention and Limiting Systems, as an expert in investigating Dust Explosions and in the IECEx Certificate of Personnel Competence.

“I am very excited to progress to a higher level of dust explosion safety with REMBE® and I am looking forward to working with some major global players. I am fortunate to be joining such a respected team of experts and a company which prides itself on its quality engineering solutions”

Dr Johannes Lottermann, Director of Explosion Safety said “Jan’s many years of experience makes him a key addition to the REMBE® family.  He is the perfect fit in adherence with our motto of Consulting.  Engineering.  Products.  Service.  I’m extremely pleased that we were able to find someone of Jan’s calibre to join our team and I’m confident he will play a key role in supporting our customers worldwide”

Jan Cleijne will focus on Explosion Safety Projects for spray dryers, food, biomass, brewing and wood working industries in the BENELUX area and worldwide.

REMBE® GmbH has signed an agreement with Gronbech & Sonner A / S as the new representative of REMBE® products and services in Denmark.

Gronbech & Sonner already represents some leading high quality manufacturers, mainly from elsewhere in Europe and REMBE® is a good fit for their product portfolio. Their approach of creating value for their customers - not just by providing quality components, but also safe and sustainable solutions goes together with Consulting. Engineering. Products.  Service. 
 
A good match

Jens Bang Holmgaard, sales manager at Gronbech & Sonner, says “we have long been looking for a partner in this area and when REMBE® was open for cooperation, the rest was just details. The two companies' values ​​are close to each other and our initial conversations around how we will serve the Danish market have gone really well”

"In Gronbech & Sonner we feel that we have a partner that can handle the job and already has an advantageous position in the markets and industries we cater to," continues Claire Lloyd, Business Development, Europe, from REMBE®.

"Training of staff at Gronbech & Sonner is already well under way and the organization has already shown a great deal of commitment that bodes well for cooperation in the future.  We are looking forward to a close collaboration in 2017" concludes Claire Lloyd.

If you want to know more about REMBE® products in Denmark please contact Morten Rasch on mra@g-s.dk or + 45 33266328

Die IHK Arnsberg hat dieses Jahr 51 Auszubildende aus dem HSK im Jagdschloss Herdringen für hervorragende Leistungen in den Abschlussprüfungen geehrt.

Darunter auch Lukas Wagner, der im August diesen Jahres seine dreijährige Ausbildung zum Industriekaufmann bei REMBE® beendet und die Abschlussprüfung mit der Note sehr gut bestanden hat. Daneben konnten sich Tatjana Lau, Sahin Turan, Kerstin Kupitz und Jan-Niklas Dornow, alles nun ehemalige Azubis der REMBE® GmbH, ebenfalls über gute bzw. teilweise überdurchschnittliche Abschlüsse freuen.

Gut gemacht!

REMBE® bildet Industriekaufleute, Kaufleute für Marketingkommunikation, Fachinformatiker für Systemintegration und Elektroniker für Geräte und Systeme aus.

Die richtige Lieferantenauswahl ist bei sicherheitsrelevanten Anlagenkomponenten besonders entscheidend. Ein guter Anhaltspunkt dafür sind Zertifizierungen unabhängiger Stellen wie der DEKRA. Dort haben sich nun rund 20 REMBE® Ingenieure für den Bereich Explosionsschutz zertifizieren lassen.

Das erfolgreiche Bestehen des anspruchsvollen Abschlusstests bestätigt allen Teilnehmern umfangreiche Erfahrung und tiefgehendes Wissen hinsichtlich dem (Explosions-) Schutz industrieller Anlagen. Dr.-Ing. Johannes Lottermann, unser Director Explosion Safety, sagt dazu: „Reiner Produktverkauf ist im Bereich Explosionsschutz nicht zielführend. Getreu unserem Motto ‚Consulting. Engineering. Products. Service.‘ betreuen wir Kunden in allen Projektstufen. Dass wir das wirklich gut können, haben wir mit dem IECEx-Zertifikat offiziell bestätigen lassen.“. Herzlichen Glückwunsch an die Kollegen!

Aufstieg geht nur durch viele unbezahlte Praktika, Traineestellen und sowieso nur in großen Unternehmen in Großstädten? Ganz falsch! Tobias Erlmann, seit 2,5 Jahren Mitglied in der REMBE®-Familie, zeigt, dass es auch anders geht: Nach seiner Ausbildung zum Industriemechaniker macht er aktuell neben dem Beruf als Produktionsmitarbeiter seine Ausbildung zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker.

Jetzt wechselte Tobias in das Team Global Sales und entwickelt mit seinen Kollegen Explosionsschutzkonzepte für Industrieanlagen weltweit. „Meine Kollegen haben mich von Beginn an super aufgenommen. Alle unterstützen mich beruflich und in der privaten Weiterbildung so gut es geht. Ich bin froh, dass Herr Kesting (Produktionsleiter, Anm. d. Red.) mir nach der Ausbildung die Chance gegeben hat, mich in einem wachsenden und weltweit agierenden Unternehmen zu beweisen. Wer sich bei REMBE® einbringen will, dem wird Freiraum dafür eingeräumt‘‘ sagt Tobias Erlmann.

 „Flexibilität ist unser Erfolg. Egal ob Azubi oder Routinier – jeder kann bei REMBE® alles erreichen, wenn Sie oder Er nicht nur mitarbeitet sondern auch zum Mitunternehmer wird und verantwortungsvoll und engagiert ist. Das beste Beispiel ist unsere allererste Auszubildende aus den 80ern: Sie leitet heute die Bereiche Personal und Finanzen.“ bestätigt Stefan Penno, Geschäftsführer.

In jeder Produktion sind einzelne Anlagenteile durch Rohrleitungen miteinander verbunden. Ziel der explosionstechnischen Entkopplung ist es, diese Rohrleitungen im Fall einer Explosion zu verschließen, um die Ausbreitung von Druck und Flammen zu verhindern und somit angrenzende Anlagenteile zu schützen. Dabei unterscheidet man zwischen aktiven und passiven Entkopplungssystemen.

Aktive Systeme nehmen über Sensoren oder Detektoren eine Explosion bereits in der Entstehungsphase war, indem sie den ansteigenden Druck oder sich bildende Flammen registrieren und das zugehörige Entkopplungsorgan, z.B. ein Quenchventil, aktivieren.

Die passive Entkopplung reagiert rein mechanisch durch ihre bauliche Beschaffenheit auf die Ausbreitung von Druck oder Druckverlust. Letzteres gilt u.a. für Rückschlagklappen. Diese werden im Normalbetrieb durch die in der Rohrleitung vorhandenen Ströme offen gehalten. Bei einer Explosion verschließt sich die Klappe durch die sich ausbreitende Druckfront und ein weiteres Ausbreiten von Druck und Flammen wird wirkungsvoll verhindert.

Neben der bereits erwähnten Methode zählt u.a. auch die Explosionsunterdrückung zum konstruktiven Explosionsschutz. Dabei wird die Explosion bereits in der Entstehungsphase eliminiert. Möglich machen dies Detektoren, die über Sensoren Funken oder Flammen erkennen, und das sofortige Öffnen der ebenfalls an der Anlage installierten Löschmittelbehälter auslösen. Diese bringen binnen Millisekunden hochwirksames Löschmittel ein und ersticken somit die Explosion bereits im Keim. Bei Bedarf kann ein System zur Explosionsunterdrückung auch zur explosionstechnischen Entkopplung verwenden werden.

Denn auch wenn viele Produkte im Explosionsschutz standardisiert sind, ist ihre Notwendigkeit sowie die Wahl des richtigen Produkts und dessen Platzierung in wirtschaftlichen Explosionsschutzkonzepten alles andere als Standard.

 

Ein gutes Beispiel dafür: das Schutzkonzept einer Brauereianlage in Indonesien. Das Werk gehört zu einer weltweit tätigen Brauerei Gruppe.

Da der gesamte Herstellungsprozess innerhalb eines Gebäudes stattfindet, sind vor allem flammenlose Druckentlastungssysteme sowie Entkopplungs- und Unterdrückungseinrichtungen relevant. Geschützt werden mussten vor allem Elevatoren, eine Mühle und ein Filter.

Mühle und Filter wurden mit Q-Boxen geschützt, ebenso die „Körper“ der Elevatoren. So weit so unspektakulär. Bei drei Elevatoren des Werks wurden die vorgeschalteten Förderer so modifiziert, dass sie im Fall einer Explosion durch Produktpfropfen als Entkopplung wirken. Die Installation von (neuen) Schutzeinrichtungen am Produkteintrag der Elevatoren konnte damit entfallen.

Die Produktausträge einiger Elevatoren waren sehr kurz. Aufgrund der Prozessbedingungen konnten keine passiven Entkopplungssysteme verwendet werden. Neben vielen anderen Parametern ist bei aktiven Entkopplungseinrichtungen der Einbauabstand ein wichtiger Faktor. Dieser beschreibt den Abstand zwischen der detektierenden und der tatsächlich entkoppelnden Komponente, z.B. einem Quenchventil.

Im Fall der genannten Brauerei waren Löschmittelflaschen, die auch zur Explosionsunterdrückung verwendet werden, die beste Wahl zum Schutz dieser Produktausträge. Zur Detektion wurden an einigen Stellen zwei verschiedene Detektionssysteme installiert. So konnte der eigentlich notwendige Einbauabstand weiter verringert werden. „Die Erklärung hierzu ist eigentlich recht einfach und dennoch behalten wir dieses Know-How gern für uns. Aber ich kann Ihnen versichern: Mit Kniffen wie diesen sparen sich Betreiber bares Geld.“ sagt Dr.-Ing. Johannes Lottermann, Director Explosion Safety.

Das halbjährliche Treffen des Arbeitskreises Entstaubungstechnik mit mehr als 40 Teilnehmern hatte eine prall gefüllte Tagesordnung, aus der sich viele spannende Fachdiskussionen ergaben.

Metallstaubexplosionen an Filtergeräten, verschiedene in Bearbeitung befindliche Richtlinien sowie zugehörige Statusberichte wurden besprochen. Nicht fehlen durfte natürlich ein Betriebsrundgang und live Explosionsvorführungen.

Dipl.-Ing. Klaus Rabenstein (Herding GmbH Filtertechnik) fasst den Tag wie folgt zusammen

"Wer REMBE®´s „Wertschöpfung“ erst einmal gesehen hat, wird diese auch „wertschätzen“! 
REMBE® war nicht nur ein vorbildlicher Gastgeber, sondern hat auch durch die fachlichen Beiträge 
von Herrn Bunse und Herrn Dr. Lottermann, sowie der Live-Vorführungen einen wertvollen Beitrag zum Gelingen der Frühjahrssitzung des Arbeitskreises Entstaubungstechnik im VDMA beigetragen!"